Vier Wochen A-Wurf von den Waldnaabauen: Raus ins Grüne, Rein in den Futternapf

Tja, jetzt sitze ich hier, bei den kleinen Bärchen, die heute schon vier Wochen alt sind, dabei sind sie doch vorgestern erst geschlüpft?! Es ist einfach total verrückt, wie schnell die Zeit vorbeirennt (ein Satz, den man weder zum ersten noch zum letzten Mal hier lesen wird). Unsere sechs A-Welpen wiegen zum jetzigen Zeitpunkt zwischen 2,5 und 3 Kilo und entwickeln sich von Tag zu Tag zu richtigen Hunden heran. Wenn man jetzt den Vergleich von heute und von vor einer Woche ansieht, kommt das noch surrealer vor.



Laufen konnten die Welpen ja schon letzte Woche, diese Woche ist es schon kein Herumtorkeln mehr, sondern schon ein sehr gezieltes herumgehen und auch -laufen! Mit viel Carajo braust immer mal wieder ein Welpe quer durch die Wurfkiste, den Auslauf vor der Kiste oder im Außengehege. Denn auch den Außenbereich durften sie die letzten Tage immer mal wieder erkunden und die neuen Reize auf sich einprasseln lassen. Von Sonne, etwas Wind und natürlich lautem Vogelgezwitscher war alles dabei. Auch unser Shooting diese Wochen haben wir nach draußen verlegt, wie ihr weiter unten sehen könnt. Ich habe vor ein paar Tagen auch bemerkt, dass sie auf bestimmte Geräusche wie Klatschen oder hohes, lautes Rufen schnell und interessiert reagieren. Stellt man sich also an den Eingang zum Auslauf und klatscht in die Hände, dauert es kurz ein paar Sekunden und kaum flitzt der erste los, kommen die anderen auch schon hinterhergeprescht.

Neben neuen Auslaufmöglichkeiten haben wir in den vergangenen beiden Tagen mit der Zufütterung

begonnen. Die gibt es momentan in Form von Welpenmilch, die aus Pulver angemischt wird und eingeweichtem Trockenfutter für Welpen. Letzteres wird von der Truppe deutlich bevorzugt, die Milch auch gerne mal links liegen gelassen.

Die ersten Besuche haben wir in der vergangenen Woche auch bei uns gehabt, und seien wir ehrlich, es lief mal so, mal so. Vor allem bei Leuten, die Nelly schon kannte waren Leute an der Wurfkiste und mit einem Welpen auf dem Arm quasi kein Problem. Stress lösten dann erst völlig Unbekannte aus, vor allem wenn auch noch Kinder dabei waren, an die Nelly nun mal nicht gewöhnt ist, da es bei uns in der Familie und nahem Umfeld keine Kinder gibt, mit denen wir regelmäßig zu tun haben. Aber, wie bei so vielem, Übung macht den Meister, wir versuchen sie weiter daran zu gewöhnen, dass Leute da sind und ihre Welpen nicht nur anschauen, sondern auch mal hochnehmen und knuddeln möchten.

In der kommenden Woche erwarten wir alle weiteren zukünftigen Besitzer und hoffentlich weiterhin schönes Wetter, um das Außengehege weiter zu erkunden. Schritt für Schritt werden wir sie jetzt auch an unterschiedliche Dinge gewöhnen, wie weiteres Spielzeug, andere Untergründe, mehr und mehr werden wir auch die Muttermilch reduzieren.



Bild 1: Afra

Bild 2+3: Annelies

Bild 4: Alfons

Bild 5-7: Alois

Bild 8-10: Angie

Bild 11+12: Alma

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